28.11.2017: 14.15 – 15.45 Uhr, P1, RVL Zeugenschaft: „Von Menschen, Mäusen und Mümpel – Schöne neue Museumswelt?!“

Dr. Josef Mangold (Freilichtmuseum Kommern)

Museen sind Sammlungsstätten unseres kulturellen Erbes. Freilichtmuseen nehmen unter den Museen einen besonderen Stellenwert ein. Standen zunächst auch in diesem Museumstyp die Objekte absolut im Vordergrund der Forschung und Präsentation, so hat sich dies in den letzten Jahren in Richtung „Menschen“ und „Geschichten“ verändert. Der Vortrag beleuchtet am Beispiel des LVR-Freilichtmuseums Kommern die Entwicklungsschritte von einem Museum für Häuser hin zu einem Museum von und für Menschen.

Zur Person Dr. Josef Mangold

 

21.11.2017: 14.15 – 15.45 Uhr, P1, RVL Zeugenschaft: „Ist halt irgendwie authentischer.“ Selbstzeugnis und Zeitzeugenschaft im ethnographisch-volkskundlichen Film

Dr. Dagmar Hänel, LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, Bonn

Der volkskundliche-ethnographische Film hat seit seinen Anfängen in den 1920er Jahren grundlegende Wandlungsprozesse durchlaufen. Die Repräsentanz von gefilmten Akteur*innen ist dabei ein zentrales Element. Die Zeugnisqualität, die im Erzählen der eigenen Geschichte liegt, steht dabei in ihrer Wirkmächtigkeit in interdependenten Bezügen mit einer scheinbaren Objektivierung und Authentifizierung durch die mediale Repräsentanz einer Filmkamera.

Zur Person Dr. Dagmar Hänel

 

07.12.2017 - 09.12.2017: Format Matters. Theories_Histories_Practices (Interdisciplinary conference)

Format Matters.

Theories_Histories_Practices

Interdisciplinary Conference, 7-9 December 2017
Venues: Alte Mensa (JGU Campus), Haus am Dom (Liebfrauenplatz 8)

The international conference Format Matters at Johannes Gutenberg University of Mainz brings together scholars from a variety of disciplinary backgrounds to explore the cultural meaning, social dynamics and aesthetic effects of media formats.

“Format” can refer to a great range of very dissimilar objects, practices and cultural registers: From the size or folding of a book to the shape, color and “weight” of a film; from the durational rhythms of a television program and syntactic orderings of a computer file to formalized ways of recordkeeping, cataloging and description. Formats are historically specific modes of organizing sensory experience that inscribe the economic, technological and cultural conditions of a particular age into concrete objects. Format is the categorizing instrument that allows us to meaningfully understand the hierarchy of cultural and material gradations by which “tabloid” is related to “broadsheet”, or 8mm film is differentiated from a Laserdisc.

Despite the central role it plays for film, television, media and literary studies, questions of format have thus far remained subordinate to form, content or genre. Only recently, with the appearance of a number of case studies across various media, the study of formats began experiencing increased urgency, with media historian Jonathan Sterne even suggesting the necessity of a field of ‘format theory’. Building on this important previous work, Format Matters aims to further the methodological and theoretical concerns and contribute towards a deeper understanding of the function of formats in media culture.

Visit the website for more information.

14.11.2017: RVL Zeugenschaft, 14.15 – 15.45 Uhr: P1Von transplantierten Zeitzeugen und ferngesteuerten Zuschauern

Stefan Kaegi (Rimini Protokoll)

Warum lässt sich globaler Waffenhandel über iPads in einem Filmset nachvollziehen und wo lässt sich über eine App in die Geschichte von Berlin Mitte oder Santiago de Chile reisen? Wie inszenieren Menschen ihren eigenen Auftritt in einer Aufführung, bei der sie selbst nicht mehr dabei sein können?

Stefan Kaegi zeigt und kommentiert Videos von interaktiven Zeitreisen und Stadtrauminterventionen des Berliner Labels Rimini Protokoll.

Zur Person Stefan Kaegi

06.11.2017: 18–20 Uhr ERASMUS-Infoveranstaltung der Kulturanthropologie/Volkskunde

Die Fachschaft Kulturanthropologie/Volkskunde veranstaltet gemeinsam mit der Erasmus-Koordinatorin des Faches am 6. November 2017 von 18-20 Uhr im Raum P12 (Philosophicum) einen Informationsabend zum Erasmus-Programm der Kulturanthropologie/Volkskunde.

Interessierte Studierende sind herzlich eingeladen!

07.11.2017: RVL Zeugenschaft: The Complicity of Strangers

14.15 – 15.45 Uhr, P1: Tim Etchells (Forced Entertainment)

Artist and performance-maker Tim Etchells, leader of the ensemble Forced Entertainment, speaks about his work in relation to audiences, spectators and witnesses.

Zur Person Tim Etchells.

24.10.2017 - 06.02.2018: Ringvorlesung: Phantom-Film-Kunst-Medien

In Kooperation mit der Kunsthochschule Mainz startet am 24.10.2017 immer dienstags von 18-20 Uhr die Ringvorlesung Phantom// Film// Kunst// Medien.

Die Vortragsthemen und die jeweilige Örtlichkeit entnehmen Sie bitte dem Programm.

08.11.2017: Gastvortrag: Ethnografische Feldforschungssupervision in der Gruppe

Einaldung zum Gastvortrag am Mittwoch, 08. November 2017, von 18-20 Uhr im P 104:

PD Dr. phil. Jochen Bonz, Hildesheim: Ethnografische Feldforschungssupervision in der Gruppe - ein Methodeninstrument in der Tradition der Ethnipsychoanalyse.

Der Vortrag stellt die Methode der ethnografischen Feldforschungssupervision vor, wie sie vom Vortragenen u.a. seit fünf Jahren am Institut für Kulturanthropologie und Europäischen Ethnologie der Karl-Franzenz-Universittät Graz und derzeit auch an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz angeboten wird. Weitere Informationen finden Sie hier.

23.10.2017: Gastvortrag: Words and Flavors. Handwritten Recipes and Their Stories

Am Montag, den 23.10.2017, 18-20 Uhr im P5, wird Frau Prof. Dr. Maja Godina Golija aus Maribor, Slowenien einen Gastvortrag zum Thema „Words and Flavors. Handwritten Recipes and Their Stories“ halten. Weitere Informationen finden Sie hier.

24.10.2017: Ringvorlesung Zeugenschaft: Zeugenschaft als philosophisches Problem

24. Oktober, 14:15 - 15:45, P1               Dr. Sibylle Schmidt, Institut für Philosophie, Freie Universität Berlin

Zeugenschaft als philosophisches Problem

Was wir über die Welt und sogar über unsere eigene Identität wissen, haben wir meist nicht selbst in Erfahrung gebracht, sondern es ist uns durch die Worte, Bilder und Erzählungen anderer überliefert worden. Zeugnisse anderer sind eine unabdingliche Wissensquelle für Rechtsprechung und Geschichtsschreibung, für die Wissenschaften wie auch unser Handeln im Alltag – und das trotz ihrer hohen Fehlbarkeit. Der Vortrag wird Phänomene der Zeugenschaft aus philosophischer Perspektive beleuchten und unter der Prämisse, diese als Wissenspraxis aufzufassen offene Fragen zum Thema Zeugenschaft und Medien thematisieren. Weitere Informationen finden Sie hier.

Ringvorlesung: Zeugenschaft. Kulturen und Konjunkturen einer Wissenspraxis, WS 2017

Am 17.10.2017 startet die Ringvorlesung "Zeugenschaft. Kulturen und Konjunkturen einer Wissenspraxis" immer dienstags von 14:15 bis 15:45 Uhr im Hörsaal P1.

Sowohl gesellschaftliche als auch individuelle Erinnerungsprozesse finden derzeit vermehrt digital statt. Die sich verändernden Medienkulturen bedingen jedoch auch einen grundsätzlich im Wandel begriffenen Umgang mit Zeugenschaft. In Zusammenarbeit aller IFTeK Disziplinen sollen innerhalb der Ringvorlesung sowohl Lehrende, als auch Gastreferent_innen aus Wissenschaft und Praxis dem erlernten, tradierten und gelebten Umgang mit Konzepten des Wahrmachens und des Beglaubigens an konkreten alltäglichen Umsetzungen und Aushandlungen von Zeugenschaft nachgehen.

Das Vortragsprogramm finden Sie hier.

Neu: Mainzer Beiträge zur Kulturanthropologie / Volkskunde

Anne-Christin Lux
Das Erbe der Morloks
Untersuchungen über das Wirken einer Heilerdynastie im Nordschwarzwald
2017, Mainzer Beiträge zur Kulturanthropologie / Volkskunde, Band 14, 422 Seiten, geb., mit zahlreichen Abbildungen, 44,90 €, ISBN 978-3-8309-3655-8
E-Book: 39,99 €, ISBN 978-3-8309-8655-3

Die Entdeckung eines Handschriftenkorpus aus dem 18. sowie 19. Jahrhundert, der 2005 auf einem Bauernhof im Nordschwarzwald entdeckt wurde, bot Anlass zu dieser Untersuchung. Der volkskundlich sehr interessante und seltene Fund besteht u.a. aus Rezepturen zur Arzneiherstellung, Segens- und Beschwörungsformeln und Amuletten sowie Zauberzeichen. Diese Schriften befanden sich im Besitz der Familie Morlok, von der einzelne Vertreter bis Mitte des 20. Jahrhunderts nicht nur den Hof bewirtschafteten, sondern auch als Heiler bzw. Laienbehandler wirkten. Dieses vor Ort nicht in Vergessenheit geratene Wissen wurde nach dem Schriftenfund erneut aufgegriffen, wobei jedoch die – vor allem mediale – Aneignung der Heiler-Thematik in einer Verklärung der Akteure, traditioneller Heilweisen, alternativer Medizin usw. kulminierte. Deswegen werden in der Arbeit nicht nur die Schriften, sondern auch die gegenwärtige Rezeption der Heiler-Vergangenheit untersucht.

Weitere Informationen finden Sie hier

Das Fach Kulturanthropologie/Volkskunde zieht um!

Am 18. Mai 2017 ziehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Faches Kulturanthropologie/Volkskunde auf dem Campus um. Der neue Standort des Faches wird im 2. Stock des neuen Philosophicums II  sein (Neubau neben dem Philosophicum I). Bitte berücksichtigen Sie, dass es in den Tagen des Umzug und danach bei der telefonischen und digitalen Kommunikation zu Problemen kommen kann.

 

Neue Postanschrift:

Institut für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft

Fach Kulturanthropologie/Volkskunde

Philosophicum II (Neubau), 2. OG

Jakob-Welder-Weg 20

55099 Mainz

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreichen Sie in Zukunft in folgenden Räumen des Gebäudes:

 

Dominique Conte MA                                                                                             02-310

Julia Gehres MA                                                                                                     02-310

Dr. Sandra Keßler                                                                                                   02-306

Johanne Lefeldt MA                                                                                                02-310

PD Dr. Christina Niem                                                                                             02-306

Dr. Oliwia Murawska                                                                                               02-305

Dr. Thomas Schneider                                                                                            02-302

Jun.-Prof. Dr. Sarah Scholl-Schneider                                                                    02-301

Annabelle Schülein MA                                                                                           02-310

Andrea Sell MA                                                                                                       02-309

Univ.-Prof. Dr. Michael Simon                                                                                02-309

Jun.-Prof. Dr. Mirko Uhlig                                                                                       02-305

Neuerscheinung der Zeitschrift der Gesellschaft für Volkskunde in Rheinland-Pfalz

Der 32. Jahrgang der Zeitschrift der Gesellschaft für Volkskunde in Rheinland-Pfalz ist erschienen. Der Band versammelt die Ergebnisse des jüngsten großen Masterprojekts, das auf einer Veranstaltung am 6. Mai 2017 an der Johannes Gutenberg-Universität präsentiert wurde. Im Mittelpunkt der Nachforschungen stand die Studentenrevolte 1968 in Mainz. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

GLK-Schwerpunktprojekt Blended Learning im Fach Kulturanthropologie/Volkskunde

Das aus einem Drittelmittelprojekt heraus entwickelte Praxisseminar „Reden-lassen?" Planung, Durchführung und Aufbereitung qualitativer Interviews wird im Rahmen des GLK-Schwerpunktprojekts in ein Blended Learning-Format überführt. Weitere Informationen finden Sie in der Kurzbeschreibung des Projekts.

DFG-Forschungsprojekt: Schamanismus in der Eifel

Pressemitteilung zum abgeschlossenen DFG-Forschungsprojekt: Schamanismus in der Eifel verbindet Gesundheitsfürsorge und Sinnsuche in Reaktion auf aktuelle gesellschaftliche Zustände. Die Meldung finden Sie hier und hier.

Information für alle Erstsemester in der Theaterwissenschaft und Kulturanthropologie/Volkskunde

Liebe Erstsemester!

Wir freuen uns, Sie am Institut für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz begrüßen zu können. Der Start zum Wintersemester wird für Sie und uns mit einigen Improvisationen verbunden sein. Nach vielen Jahren wurden für die Fächer Kulturanthropologie/Volkskunde und Theaterwissenschaft die Zulassungsbeschränkungen (NC) für Studieninteressierte aufgehoben. Das hat dazu geführt, dass auf beide Fächer zum Wintersemester ein wahrer Ansturm eingesetzt hat, der nun zu bewältigen ist. Die Universitätsleitung hat bereits darauf reagiert und dem Institut ganz kurzfristig zusätzliche Stellen zur Betreuung der neuen Studierenden bewilligt. Mit kleinen Verzögerungen und ein paar Kompromissen werden wir den Semesterstart für Sie in den nächsten Tagen möglichst reibungsfrei organisieren. Sollten Sie dennoch Probleme oder Fragen haben, zögern Sie bitte nicht und sprechen die Lehrenden oder Mitarbeiter/innen im Studienbüro an!

Neuerscheinung "Schamanische Sinnentwürfe?"

In der Reihe "Mainzer Beiträge zur Kulturanthropologie/Volkskunde" ist die Dissertation von Mirko Uhlig erschienen: "Schamanische Sinnentwürfe? Empirische Annäherungen an eine alternative Kulturtechnik in der Eifel der Gegenwart"  ... 

Melden Sie sich jetzt an für den neuen N e w s l e t t e r der Theaterwissenschaft:
Sie werden hier versorgt mit Informationen zu Aktivitäten und Veranstaltungen der Theaterwissenschaft an der JGU, außerdem schicken wir Stellenangebote/Praktikumsausschreibungen oder Aufrufe zur Teilnahme an Projekten aktueller und ehemaliger Studierender bzw. von Kooperationspartnern der Theaterwissenschaft herum.
Bitte melden Sie sich mit einer Mailadresse an, die Sie ggf. auch nach Ihrem Studium noch verwenden, sofern Sie die Informationen weiterhin erhalten und mit der Theaterwissenschaft in Kontakt bleiben möchten.
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Wichtige Informationen für Studieninteressierte und Studienbewerber_innen
Liebe Studieninteressierte,
liebe Studienbewerber_innen,

zum Wintersemester 2016/17 treten vorbehaltlich der Veröffentlichung im Veröffentlichungsblatt der Johannes Gutenberg-Universität in den Bachelor-Studiengängen am Institut für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft neue Prüfungsordnungen (POs) in Kraft. Wichtige, für Sie relevante Informationen dazu bekommen Sie hier: ... 
Neuerscheinung „Cowboy und Indianer – Made in Germany“

In der Zeitschrift "Informationen der Gesellschaft für Volkskunde in Rheinland-Pfalz" ist die Neupublikation „Cowboy und Indianer – Made in Germany“ erschienen. Sie bildet den Abschluss des großen Projekts im Masterstudiengang Kulturanthropologie/Volkskunde, das im SoSe 2015 und WiSe 2015/2016 in Kooperation mit dem Badischen Landesmuseum Karlsruhe durchgeführt wurde.  ...