Dezember 2016: Löschung von Reader-Inhalten ab 16.12.2016

Liebe Studierende,

leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass sich durch eine Veränderung in der Vergütung urheberrechtlich geschützter Sprachwerke maßgebliche Auswirkungen auf unsere Lernplattformen (Reader, Ilias, Moodle etc.) ergeben.

 

Voraussichtlich ab dem 16.12.2016, allerspätestens aber ab 01.01.2017, werden Sie über unsere Lernplattformen einstweilen keinen Zugriff mehr auf urheberrechtlich geschützte Literatur haben.

Dies gilt nicht nur für die Inhalte des aktuellen Wintersemesters 2016/17, sondern auch für Inhalte von Veranstaltungen, die Sie in der Vergangheit besucht haben.

Wir empfehlen Ihnen daher, falls nicht bereits geschehen, bis 15.12.2016 alle für Sie relevanten Inhalte – auch ggf. die vergangener Semester – aus den Lernplattformen herunterzuladen.

 

Wie kommt es zu den Änderungen?

Bei den auf den Lehrplattformen bereitgestellten Inhalten handelt es sich in der Regel um urheberrechtlich geschütze Werke gemäß Urheberrechtsgesetz (UrhG). Dieses sieht vor, dass "[f]ür die öffentliche Zugänglichmachung [...]" – und darum handelt es sich bei der Bereitstellung auf Lernplattformen – "eine angemessene Vergütung zu zahlen" (§52a UrhG) ist. Bisher war diese Vergütung durch eine vertraglich vereinbarte Pauschalabrechnung mit der Verwertungsgemeinschaft WORT (VG WORT) geregelt, die allerdings zum 31.12.2016 endet, ohne dass sich Bund, Länder und Hochschulen bereits auf eine neue Vergütungsregelung einigen konnten.

Vermutlich haben Sie sich in den vergangenen Semestern an die Nutzung unserer diversen Lernplattformen gewöhnt. Umso bedauerlicher ist es für uns, Ihnen mitteilen zu müssen, dass auf Grund der fehlenden Einigung mit der VG WORT die Nutzung unserer Lernplattformen zur Bereitstellung von Literatur ab dem 01.01.2017 nicht mehr möglich ist. Die beteiligten Stellen der Johannes Gutenberg-Universität befinden sich weiterhin in Verhandlungen mit der VG WORT. Es bleibt daher zu hoffen, dass es langfristig eine Lösung für das oben skizzierte Problem gibt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studienbüro IFTEK